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Weshalb versilberte Produkte, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen?

 

Wenn es um die Hygiene und den effektiven Schutz von Trinkwasserleitungen geht, ist Silber immer das Mittel der Wahl.

Das Edelmetall Silber wird seit mindestens 2500 Jahren zur Vermeidung von Infektionskrankheiten verwendet. Hippokrates hat seine antimikrobiellen Eigenschaften bereits im Jahre 400 vor Christus beschrieben.

Die Reichen des Altertums, des Mittelalters und der Neuzeit bewahrten ihre Nahrungsvorräte in Silbertruhen- und Behältern auf und speisten ausschließlich mit Silberbesteck von silbernen Tafeln.

Die mittelalterliche Lehrmeinung zur Wirkung des Silbers bestand darin, dass Silber ein Mitte sei, um böse Dämonen und Krankheiten vom Menschen fernzuhalten.

Bei den amerikanischen Siedlern und Goldgräbern gab es die Sitte, Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter zu legen, um das Trinkwasser länger haltbar zu machen. Bis in unsere Zeit kennt man den Trick, die Haltbarkeit von Milch zu verlängern, indem man eine Silbermünze hinein legt.

Desinfektion von Oberflächen und Haltbarmachung von Lebensmitteln mittels Silber haben eine gemeinsame historische und mikrobiologische Basis: Mikroorganismen, die Krankheiten hervorrufen erregen oder Nahrungsmittel in Fäulnis versetzen, werden durch Silberionen abgetötet. Diese Wirkung des Silbers ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich sehr gut erforscht und die Anwendung von Silber zur Desinfektion hat sich in der medizinischen Praxis bewährt. Versilberte Oberflächen gehören zum Repertoire moderner Krankenhaushygiene.

Wenn sich auf Oberflächen Keime oder Bakterien ansammeln, kann dies für Anwendungsgebiete, in denen Hygiene eine große Rolle spielt, nämlich sehr gefährlich werden. Oberflächen dienen als Vermehrungsplattform und Übertragungsmedium für Krankheitserreger.

Dies trifft insbesondere für wasserführende Systeme zu. Hier finden Krankheitserreger ideale Lebens- und Vermehrungsbedingungen. Das wohl bekannteste Beispiel für die möglichen verheerenden Folgen von mikrobiellen Verunreinigungen von Sanitäreinrichtungen ist die so genannte Legionärskrankheit (Legionellose). Ihren Namen erhielt sie nach einem Treffen der US-Kriegsveteranenvereinigung American Legion, das vom 21. bis 24. Juli 1976 in einem Hotel in Philadelphia stattfand. Damals waren 181 Personen an der lebensbedrohlichen Lungenentzündung erkrankt. Sie alle waren entweder Besucher des Kriegsveteranentreffens oder Besucher des Hotels.

Heute kennt man Ursachen und Übertragungswege dieser Krankheit genau: die Trinkwasserleitung des besagten Hotels war mit dem Erreger Legionella pneumophila besiedelt. Beim Duschen der Gäste entstand ein keimhaltiges Aerosol, welches durch die Kriegsveteranen, deren Immunsystem meistenteils angeschlagen war, eingeatmet wurde und damit die teilweise tödlich verlaufende Lungenentzündung hervorrief.

Wie ist es nun zur Verunreinigung der Trinkwasserleitung und der Wasserhähne und Duschköpfe in dem Hotel in Philadelphia mit dem gefährlichen Lungenkeim gekommen?

Heute weiß man, dass die Erreger über die Wasserentnahmestellen (Wasserhahn, Duschkopf) in die Trinkwasserleitung gelangen. Diese Wasserentnahmestellen sind im Hotel die gefährlichsten, meist sogar die einzigen Zugangsstellen.

Das Eindringen von Mikroorganismen in die Trinkwasserleitung über die Wasserhähne kann  nur auf zwei Wegen sicher verhindert werden. Zum einen durch so genannte endständige Sterilfilter. Diese werden aber aufgrund der hohen Kosten nur in Hochrisikobereichen der Krankenhäuser verwendet. Für öffentliche Räume (Hotels, Passagierschiffe, Schulen, Altenheime etc.) gibt es die preiswerte Variante der versilberten Strahlregler. Wenn Mikroorganismen von außen mit den versilberten Oberflächen der Strahlregler in Kontakt kommen, geschieht genau das, was am Anfang kurz beschrieben wurde: Sie werden abgetötet und mit dem Wasserstrahl dann aus dem versilberten Strahlregler ausgetragen. Die Wasserleitung ist somit vor dem Eindringen von Krankheitserregern ausreichend geschützt. Herkömmliche Strahlregler mit nicht versilberten Oberflächen erfüllen diese Funktion natürlich nicht. Dort können sich die auf die nicht versilberten Oberflächen auftreffenden Bakterien vermehren und langsam über die Armatur in die Trinkwasserleitung hinein wandern.

Legionellenfilter (Ultrafiltration)werden immer aktueller um sich vor Verunreinigungen im Trinkwasser maximal zu schützen.

Aber nicht nur im privaten Bereich, sondern in allen Bereichen sind somit gesetzliche Maßnahmen zum Tragen gekommen, den Verbraucher schützen sollen. (Siehe Trinkwasserverordnung)

Falls Sie sich für eine Filteranlage interessieren, dann sollten Sie den Fragebogen ausfüllen und an info@preval.de  uns  zurücksenden.

Falls Sie ein Objektangebot unserer Wassersparsysteme wünschen, dann geben Sie uns bitte die Stückzahl und Produkt-Nr. an.

 

Wir werden Ihre Anfrage umgehend bearbeiten.

Klaus Prenzler